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3. Romberg-Festival am 2. – 5. Juli 2025

By Herrenhaus Harkotten, Romberg Festival

Liebes Harkottener Publikum, liebe Freund:innen der Musik,

die Vorfreude auf das 3. Romberg Festival ist groß, und ich freue mich, Sie erneut auf eine musikalische Reise durch die Zeit einzuladen. Unser diesjähriges Programm vereint bekannte Meisterwerke mit aufregenden neuen Klängen und bringt internationale Künstlerinnen und Künstler zusammen, die die musikalische Vielfalt der Romberg-Tradition lebendig werden lassen.

Im Mittelpunkt des Festivals stehen kammermusikalische Werke der beiden Cousins Bernhard und Andreas Romberg. Besonders freue ich mich auf unser Konzert in Münster im historischen Schloss Erbdrostenhof am Freitag, den 4. Juli, wo wir unter anderem das Klavierquartett von Andreas Romberg präsentieren werden.

Ein Highlight des diesjährigen Festivals ist unser Composer in Residence 2025, die renommierte österreichische Komponistin Johanna Doderer. Mit ihrer einzigartigen Tonsprache schlägt sie Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ihre Werke, darunter eine Uraufführung speziell für das Festival, setzen starke künstlerische Impulse und bereichern unser Programm mit einer zeitgenössischen Perspektive.

Im Namen unseres großartigen Freundeskreises, des Harkottener Fördervereins e.V., und Ihnen, unserem geschätzten Publikum, danke ich herzlich für die großzügige Unterstützung. Ohne Ihre Treue und Begeisterung wäre unser Festival in dieser Form nicht möglich.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen beim Harkottener Romberg Festival für wundervolle Musik, interessante Gespräche und Begegnungen mit Ihnen und unseren Künstlern.

Ihr Konstantin Manaev

Programm des 3. Romberg Festivals

Mittwoch, 2. Juli: „Zwischen Himmel und Erde“

Beginn 20 Uhr
Klosterkirche Warendorf, Klosterstraße 30, 48231 Warendorf

Musiker:

Lea Maria Löffler – Harfe
Julia Smirnova – Violine
Konstantin Manaev – Violoncello

Bernhard Romberg (1767–1841):
Divertimento über westfälische Lieder Op. 65
(Version für Harfe und Violoncello)

Mikhail Iwanowitsch Glinka (1804-1857):
Drei russische Lieder für Violine, Violoncello und Harfe

Andreas Romberg (1767-1821):
Duo für Violine und Violoncello Nr. 1, Op. 2
Allegro
Andante con Variatione

Johanna Doderer (1969*):
Sandberg Variationen für Violine solo (2024)

Gabriel Fauré (1845-1924):
Impromtu Op. 86, für Harfe solo

Henriette Renié (1875-1956):
Trio für Violine, Violoncello und Harfe (1901)
Allegro risoluto

Freitag, 4. Juli: „Von Münster in die Welt – Musik und Geschichten der Rombergs“

Beginn 20 Uhr
Erbdrostenhof, Münster

Musiker:

Julia Smirnova – Violine
Johannes Fleischmann – Violine
Alexej Fadejew – Viola
Elisabeth Fürniss – Violoncello
Konstantin Manaev – Violoncello
Philipp Scheucher – Klavier

Bernhard Romberg (1767–1841)
Sonate für zwei Violoncelli Nr. 1 op. 43
Allegro, poco moderato
Andantino
Allegretto

Die Rombergs – Zwei Virtuosen und die Kulturszene Münsters um 1800
Dialogische Lesung von und mit dem Literaturprofessor Walter Gödden und dem Schauspieler Carsten Bender. Das florierende Musikleben der Stadt Münster bot die Voraussetzungen für die spätere internationale Karriere von Andreas und Bernhard Romberg. Doch die beiden hatten auch mit widrigen Begleitumständen zu kämpfen. Finanzielle Engpässe und vor allem wechselhafte politische Verhältnisse standen der Ausübung ihrer Kunst entgegen.

Bernhard Romberg (1767–1841) / Andreas Romberg (1767–1821)
„Duo Concertant“ für Violine und Violoncello
Poco Adagio, Allegro assai
Andante con variazioni

Johanna Doderer (1969*)
„Break on through“ für Violoncello und Klavier DWV 95 (2015)

Franz Schubert (1797-1828)
Notturno in Es-Dur D 897 für Violine, Violoncello und Klavier

Andreas Romberg (1767–1821)
Klavierquartett Op. 22
Allegro spirituoso
Larghetto
Allegro

Samstag, 5. Juli

„Von Westfalen nach Wien“

Beginn 17 Uhr
Annenhalle, Herrenhaus Harkotten

Musiker:

Victoria Saldarini – Violoncello
Reinhard Latzko – Violoncello
Konstantin Manaev – Violoncello
Philipp Scheucher – Klavier

Bernhard Romberg (1767–1841)
Divertimento über österreichische Lieder

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Cellosonate Nr. 5 in C-Dur, Op. 102 Nr.1

David Popper (1843–1913)
Requiem für 3 Violoncelli und Klavier, Op. 66
Im Gedenken an Prof. Matias de Oliveira Pinto (14.07.1960 – † 04.02.2025)

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Cellosonate Nr. 3 in A-Dur, Op. 69

Johanna Doderer (1969*)
Auftragswerk des Romberg Festival für drei Violoncelli und Klavier, Uhraufführung

Einblick in die“russische Seele“

Beginn 19.30 Uhr
Annenhalle, Herrenhaus Harkotten

Musiker:

Konstantin Manaev – Violoncello
Philipp Scheucher – Klavier

Einblick in die »russische Seele«
Wie Bernhard Romberg im Zarenreich seine zweite Heimat fand –
Reflexion vor dem Hintergrund von Alexander Puschkins »Eugen Onegin«
Vortrag: Walter Gödden
Rezitation: Carsten Bender

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893)
Arie des Lensky aus der Oper „Eugen Onegin“
(Arrangement für Violoncello und Klavier)

Bernhard Romberg (1767–1841)
„Fantasie“ Souvenir de St. Petersbourg Op. 77 für Violoncello und Klavier

„Das wandelnde Schloss“

Beginn 21 Uhr
Altane, Herrenhaus Harkotten

Musiker:

Julia Smirnova – Violine
Konstantin Manaev – Violoncello
Philipp Scheucher – Klavier

Carsten Bender – Moderation
Michael Kantrowitch – Lichtinstalation

Johanna Doderer (1969*)
Klaviertrio Nr. 5, DWV 110

10 musikalische Bilder über das Märchen „Das wandelnde Schloss“
nach dem Animationsfilm des Regisseurs Hayao Miyazaki und nach
der Erzählung von Diana Wynne Jones

Howl
Sophie
Schwarze Gestalten
Der Tanz über den Dächern der Stadt
Die Verwandlung Sophies
Sophies Erwachen
Turnip
The War / Der Krieg
Die Suche / Sophies Rückverwandlung
Die Rückkehr / Tanz über der Stadt

Dialogische Lesung „Kein Reben-, sondern ein Reckenland“ am 4. April 2025

By Romberg Festival

4. April 2025

Herrenhaus Harkotten

Aus Anlass des Jubiläums 1250 Jahre Westfalen präsentiert der Verein zur  Förderung von Schauspiel, Literatur und Sprache – Münster e. V. am Freitag, den 4. April um 19.00 Uhr im Herrenhaus Harkotten die dialogische Lesung

Kein Reben-, sondern ein Reckenland – Westfalenbilder in der Literatur

mit Walter Gödden und Carsten Bender.

In ihrer Lesung, die an insgesamt acht verschiedenen Orten in Westfalen-Lippe, präsentiert wird, stellen Literaturwissenschaftler Walter Gödden und Schauspieler Carsten Bender Westfalenbilder aus verschiedenen literarischen Epochen vor. Was ist wahr und was doch eher ein Wunsch- oder Trugbild? Schon immer haben Autorinnen und Autoren der Region „ihr“ Westfalen beschrieben. Und ebenso lange gibt es den Blick von außen, der teilweise zu ganz anderen Einschätzungen gelangt.

Die dialogische Lesung spannt in Form einer unterhaltsamen Revue einen weiten Programmbogen, der von Tacitus über Werner Rolevinck, Voltaire, Justus Möser, Annette von Droste-Hülshoff bis in die unmittelbare Gegenwart zu den Satirikern Wiglaf Droste und Fritz Eckenga reicht. Ob heimatbewegtes Zeugnis emphatischer Aufbruchsstimmung oder als entlarvendes Klischee parodiert – das Thema bietet eine schöne Gelegenheit, Literaturgeschichte und historische Darstellungen in einen facettenreichen Dialog treten zu lassen.

Die Form der dialogischen Lesung lehnt sich an die Rundfunk-Essays des  Schriftstellers Arno Schmidt an: Der eine Sprecher weiß etwas mehr als sein Gegenüber, der nachfragt, verallgemeinert oder (satirisch) literarische Zitate einstreut. Eine launige Lesung, die Literaturgeschichte mit Fragen zur wesƞälischen Identität verbindet. Das Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung im Rahmen des Kulturprogramms zum Jubiläumsjahr 2025 „1250 Jahre Westfalen“ gefördert. Schirmherr des Kulturprogramms ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Weihnachtskonzert des Internationalen Romberg Musikfestvals am 14.12.2024

By Romberg Festival

Samstag, 14. Dezember 2024

Herrenhaus Harkotten von Korff

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns nach dem Konzert über eine schöne Spende an den Förderverein.

Bitte melden Sie sich vorab per Mail an.

Im Zentrum des Weihnachtskonzertes steht das Streichquartett Nr. 2, Op. 1 von Bernhard Romberg, einem der drei ersten Streichquartette, die er dem großen Maestro Joseph Haydn widmete. Gemeinsam mit seinem Cousin Andreas Romberg unternahm Bernhard Konzertreisen durch Europa, die sie auch nach Österreich führten, wo Romberg Haydn kennenlernte und ihm seine Quartette op. 1 widmete.

„An Joseph Haydn: Indem ich dieses Werk dem berühmten Künstler präsentiere, dessen gelehrte Werke die Bewunderung Europas hervorrufen, ist es eine Huldigung, die ich seinen erhabenen Talenten erweise. Wenn der Orpheus der Donau meinen Bemühungen gewogen ist und diesen schwachen Versuch annimmt, ist das die süßeste Zufriedenheit, die mein Herz erfahren kann.
Bernhard Romberg“

Der berühmte Satz aus dem Kaiserquartett von Joseph Haydn wird als eine Perle der Quartettliteratur präsentiert und ergänzt das
festliche Programm in besonderer Weise.

Auch von Rombergs Freund und Kammermusikpartner aus der Bonner Zeit, Ludwig van Beethoven, wird ein Stück zu hören sein – das Duo Nr. 1 für Fagott und Klarinette WoO27, hier in einer besonderen Version für Violine und Violoncello.

Für eine richtig weihnachtliche Stimmung sorgen das „Hallelujah“ und die „Passacaglia“ von Georg Friedrich Händel sowie die selten gespielten Stücke für zwei Violinen und Bratsche – die 4 Miniaturen, Op. 75 von Antonín Dvořák. Diese Stücke runden das Programm ab und schaffen eine besinnliche Atmosphäre, die das Publikum in weihnachtliche Vorfreude versetzt.

Julia Smirnova Violine

Vadim Tchijk Violine

Miguel Erlich Viola

Konstantin Manaev Cello

Bernhard Romberg (1767–1841) & Andreas Romberg (1767–1821):
String Quartet No.2, Op.1
I. Allegro
II. Minuetto
III. Andante Scherzando
IV. Finale, con allegresse

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Duo Nr. 1 für Fagott und Klarinette WoO27
(Arrangement für Violine und Violoncello)

Joseph Haydn (1732-1809)
Streichquartett in C-Dur Hob. III:77 „Kaiserquartett“
Poco Adagio. Cantabile – Var. I–IV

Antonín Dvořák (1841-1904)
4 Miniaturen, Op. 75 für zwei Violinen und Viola
I. Cavatina, moderato
II. Capriccio, poco allegro
III. Romance, allegro
IV. Elegie, larghetto

Georg Friedrich Händel (1685-1759) / Johan Halvorsen (1864-1935)
Passacaglia
(Arrangement für Violine und Viola)

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
„Hallelujah“ aus Oratorium Messiah, 1741
(Arrangement für Streichquartett)

2. Romberg Festival: Programm 19. – 21.07.2024

By Romberg Festival

19. Juli 2024

Klosterkirche Warendorf

Anna Komarova Flöte

Julia Smirnova Violine

Johannes Fleischmann Violine

Sindy Mohamed Viola

Miguel Erlich Viola

Konstantin Manaev Cello

Bernhard Romberg (1767–1841) & Andreas Romberg (1767–1821):
Trois Duos concertans für Violine und Cello, op. 2

Andreas Romberg:
Quintett für Flöte, Violine, zwei Violen und Violoncello e-Moll op. 41, Nr. 1

Anton Bernhard Fürstenau (1792–1852):
Aus: Divertissements für Flöte solo, op. 63

Amy Beach (1867–1944):
Theme and Variations für Flöte und Streichquartett, op. 80

21. Juli 2024

Herrenhaus Harkotten, Sassenberg-Füchtorf

14 – 16 Uhr

Pablo Barragan Klarinette

Julia Smirnova Violine

Johannes Fleischmann Violine

Sindy Mohamed Viola

Miguel Erlich Viola

Konstantin Manaev Cello

Philipp Scheucher Klavier

Bernhard Romberg (1767–1841):
Grand Trio für Violine, Viola und Violoncello Op. 8

Ludwig van Beethoven (1770-1827):
Gassenhauer-Trio Op. 11 für Klarinette, Violoncello und Klavier

Andreas Romberg (1767–1821):
Quintett in Es-Dur für Klarinette, Violine, 2 Violen und Violoncello op. 57

14 – 16 Uhr

Pablo Barragan Klarinette

Julia Smirnova Violine

Johannes Fleischmann Violine

Sindy Mohamed Viola

Miguel Erlich Viola

Konstantin Manaev Cello

Philipp Scheucher Klavier

„Der Unsterblichen einer!“ – Leben und Werk des hochberühmten Cellisten Bernhard Romberg (1767-1841).

Dialogische Lesung von und mit Carsten Bender und Walter Gödden (ca. 40 min).

Walter Gödden leitete das Museum für Westfälische Literatur und die Literaturkommission für Westfalen. Er ist Honorarprofessor der Universität Paderborn und Vorsitzender der Nyland-Stiftung. Zahlreiche Veröffentlichungen, Hörspiele und Drehbücher.

Bernhard Romberg (1767–1841):
Grand Trio für Violine, Viola und Violoncello, op. 8

Bernhard Romberg (1767–1841):
Divertimento über österreichische Volkslieder für Violoncello und Klavier

Svante Henryson (*1963):
Off Pisst, für Klarinette und Violoncello

Robert Schumann (1810–1856):
Klavierquintett Es-Dur, op. 44

Ruben Zahra (*1972):
Auftragswerk für Klarinette, Klavier, zwei Violinen, zwei Violas und Violoncello – Uraufführung

2. Romberg Festival: Ankündigung Konstantin Manaev, Künstlerischer Leiter

By Romberg Festival

Liebes Publikum, liebe Freund:innen der Musik,

die Vorfreude auf das 2. Romberg Festival könnte für mich kaum größer sein, und ich hoffe, dass Sie beim Betrachten des diesjährigen Konzertprogramms genauso begeistert sind.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Festivals stehen kammermusikalische Werke der beiden Cousins Bernhard und Andreas Romberg. Einige Stücke, wie die gemeinsame Komposition beider Cousins „Trois Duos concertans pour Violon et Violoncelle“ oder das hochvirtuose „Grand Trio“ Op. 8 mit einem herausragenden Violoncello-Part von Bernhard Romberg, werden nach knapp 200 Jahren wieder zum Leben erweckt und aufgeführt.

Unser diesjähriger Composer in Residence ist der maltesische Komponist und Produzent Ruben Zahra.

Speziell für das Abschlusskonzert komponiert er ein Stück, bei dem alle beteiligten Musiker gemeinsam spielen werden.

Die begeisterten Reaktionen der Kinder und Jugendlichen auf die Zusatzangebote des letzten Jahres bestärken uns in unserem Entschluss, die Musikvermittlung weiter auszubauen. Am Samstag, den 20.07.2024, von 11:00 bis 13:00 Uhr, laden wir zu einer offenen Probe im Wappensaal des Herrenhauses Harkotten von Korff ein. Unsere Solisten berichten über ihre ersten Erfahrungen mit Musik, ihren künstlerischen Werdegang und ihre wertvolle Instrumente.

Eine besondere Freude ist die diesjährige Kooperation mit der etablierten  Konzertreihe Summerwinds Münsterland und der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit e.V. .

Im Namen unseres großartigen Freundeskreises, des Harkottener Fördervereins e.V. und Ihnen, unserem geschätzten Publikum, danke ich herzlich für die großzügige Unterstützung. Ohne Ihre Treue und Begeisterung wäre unser Festival in dieser Form nicht möglich.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen beim Harkottener Romberg Festival für wundervolle Musik, interessante Gespräche und Begegnungen mit Ihnen und unseren Künstlern.

Ihr Konstantin Manaev

(Konstantin Manaev © Zuzanna Specjal)

1. Romberg Festival: 16. 18. Juni 2023

By Romberg Festival

Das erste Romberg-Festival ist dem Andenken zweier westfälischer Musiker und Komponisten von europäischem Rang gewidmet: dem Cellisten Bernhard Romberg (1767–1841) und dem Violinisten Andreas Romberg (1767–1821). Die beiden Cousins begannen ihre musikalische Ausbildung und Karriere in Münster, wo sie schon im Alter von sieben Jahren vor Publikum auftraten. In den folgenden Jahren unternahmen sie Konzertreisen durch ganz Europa. Zusammen mit Franz Anton Ries (Violine) und Ludwig van Beethoven (Bratsche) traten die beiden Rombergs als Quartett auf. Im Jahr 1799 trennten sich ihre Wege. Bernhard Romberg ging auf Konzertreise nach Spanien, dozierte am Konservatorium in Paris und wurde Mitglied der Königlichen Kapelle in Berlin.

Unter der künstlerischen Leitung des renommierten Cellisten Konstantin Manaev (www.konstantinmanaev.com) entstand ein außergewöhnliches Programm, das die Werke der beiden Romberg-Cousins in den Fokus rückt. Höhepunkt ist das Open-Air-Konzert am 18. Juni 2023, bei dem Mitglieder des „Studentenorchesters Münster“ (www.studentenorchester.de) und des „Hauptstadt-Sinfonieorchesters Berlin – Jugend dirigiert“ (ww.jugend-dirigiert.de) unter der Leitung des Dirigenten und Komponisten Gordon Hamilton auftreten werden. Die beiden Orchester aus Münster und Berlin werden in Harkotten erstmals zusammengeführt. Als Solisten werden das New Classic Duo (wwww.newclassicduo.com) mit Julia Smirnova an der Violine und Konstantin Manaev am Violoncello zu hören sein.

Das Programm beinhaltet die Uraufführung von Andreas Rombergs Doppelkonzert „Symphonie concertante für Violine, Violoncello und Orchester“ aus dem Jahr 1792 sowie das zeitgenössische, von Gordon Hamilton komponierte Doppelkonzert „Garden of Animals“.

Eine dialogische Lesung stellt das Schaffen von Andreas und Bernhard Romberg in den Zeitkontext. Dargeboten wird sie von Prof. Dr. Walter Gödden, Geschäftsführer der Literaturkommission für Westfalen und wissenschaftlicher Leiter des Museums für Westfälische Literatur Haus Nottbeck, gemeinsam mit dem Schauspieler Carsten Bender.

Für die Dauer des Festivals bringen Maria Vill und David Mannstein (www.mannstein-vill.de) in einer künstlerischen Intervention Paste-Ups auf der Fassade des Renteigebäudes von Haus Harkotten an. Die haushohen Fotocollagen gehen auf die Musik und die Geschichte des Schlosses ein. Das Hauptmotiv ist eine Fotografie des NYC Dance Project (www.nycdanceproject.com).

Im Anschluss an die Konzerte am Freitag- sowie Samstagabend werden die Fassade und der Park des Herrenhauses vom Lichtkünstler Michael Kantrowitsch (www.arsluminis.de) illuminiert. Alle Programmpunkte finden im Freien auf einer Bühne im Park des Herrenhauses statt. Die Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, Picknickdecken und Verpflegung mitzubringen.

Eindrücke aus 2023

Alle Fotos: Markus Bomholt

26. Mai 2024: Markt der Museen im Kreis Warendorf

By Herrenhaus Harkotten

Markt der Museen
26. Mai 2024, 11- 18 Uhr

Der Kreis Warendorf ist eine Kulturregion, die mit ihren zahlreichen Museen vielfältige Ausstellungs- und Veranstaltungserlebnisse bereithält. Beim „Markt der Museen“ stellen sich nun erstmals 16 Museen aus dem Kreis Warendorf im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung vor. Ein vielseitiges Programm lädt an diesem Tag bei kreativen und kulinarischen Angeboten, Musik und Unterhaltung zum Verweilen auf dem Gelände des Herrenhauses Harkotten ein.

Die Museen geben den Besucherinnen und Besuchern des Marktes dabei einen Einblick in ihre Arbeit und die Kulturerlebnisse, die sie zu bieten haben. So werden beispielsweise Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche, wie etwa die Restaurierung oder die museumspädagogische Vermittlung geboten, Handwerke vorgeführt und Ausstellungsstücke präsentiert. Kurzweilige Workshops und offene Mitmach-Angebote laden zudem dazu ein selbst tätig zu werden und verschiedene Handwerke auszuprobieren oder auch das eine oder andere Kunstwerk zu erschaffen. Das bunte Rahmenprogramm, das von Musik über Poetry Slam hin zu Theateraufführungen für Groß und Klein reicht, sorgt dabei für beste Unterhaltung und rundet das Erlebnis ab.

16 Museen stellen sich auf Harkotten vor:

  1. Herrenhaus Harkotten
  2. Altes Zollhaus Sassenberg
  3. Joseph Uphues Museum
  4. RELíGIO
  5. Dezentrales Stadtmuseum Warendorf
  6. Heinrich Friederichs Museum
  7. Stiftskammer Freckenhorst
  8. Mitmachmuseum Up’n Hoff
  9. Kindermuseum KLIPP KLAPP
  10. Kulturgut Haus Nottbeck
  11. Kunstmuseum Ahlen
  12. Heimatmuseum der Stadt Ahlen
  13. Jupp-Foto-Club
  14. Beckumer Zement-Museum in Köttings Mühle
  15. Stadtmuseum Beckum
  16. Museum Abtei Liesborn

Das Bronzemodell Harkotten

By Herrenhaus Harkotten

Im Jahr 2019 konnte der Förderverein mit Unterstützung durch das Landesförderprojekt Vital 8 NRW ein Bronzemodell realisieren, welches den Besucher am Zugang zum Herrenhaus eine Übersicht über die einzelnen Gebäude der Doppelschlossanlage ermöglicht.

Ein QR Code für detaillierte Informationen kann genutzt werden, gleichwohl sind die Bezeichnungen in Brailleschrift lesbar.

Veröffentlichung: Haus Harkotten auf dem Weg in die Moderne

By Herrenhaus Harkotten

Hrsg. vom Verein Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten e. V. durch Birgit Gropp
Fotografiert von Andreas Lechtape

Das Haus Harkotten der Freiherrn von Korff ist Teil einer Doppelschlossanlage im Münsterland und ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Adolph von Vagedes legte mit dem Entwurf für das klassizistische Gebäude 1807 den Grundstein zu seiner Karriere als Architekt und Stadtplaner. Zunächst als sommerlicher Landsitz geplant, wurden die Innenräume des Herrenhauses mit Wandmalereien des Rietberger Hofmalers Philipp Ferdinand Bartscher ausgestattet. Die über 40 Beiträge dieses Buches basieren durchweg auf neuen Forschungen. In vielen Facetten stellen sie die Architektur- und Kulturgeschichte des Hauses dar sowie die Alltagswelt und die Schicksale der Menschen, die hier lebten – in einer Umbruchzeit auf dem Weg in die Moderne. Zusammen mit mehr als 300 brillanten neuen Fotografien von Andreas Lechtape bringen sie das Juwel Harkotten zum Leuchten.

432 Seiten, 390 farbige Abbildungen, 49,90 €
Imhof Verlag, Petersberg 2022
ISBN 978-3-7319-1222-4
Erhältlich auf Haus Harkotten und überall im Buchhandel

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